CARN: 3D Reconstruction of the Ceiling of the Bedroom
Event/Activity (All)
Topic
Schlodien
Title Set
Title
3D Reconstruction of the Ceiling of the Bedroom
Title Language
EN
Event Is Part Of
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Digital Model
Object Modelled
Geometry OBJ
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  • Report:

    Analyse zur Decke der Schlafstube

    Das Schloss Schlodien wurde am 17. Juli 1986 einem Brand ausgesetzt und ist seit jener Zeit eine Ruine.

    Das Objekt, welches hier analysiert wird, ist die Decke der Schlafstube der Eltern. Die Schlafstube befindet sich süd-östlich im 1. Obergeschoss des Schlosses. Durch die Treppe im süd-östlichen Flur ist dieses Zimmer schnell zu erreichen.

    Die prachtvolle Decke der Schlafstube weist einige Defizite auf. Teilweise ist sie zerstört und nur schwer erkennbar wie sie zur damaligen Zeit aussah. Wir möchten jedoch anhand von Vermutungen die Decke genauer analysieren, die Probleme darstellen und beurteilen. Anhand der gegebenen Quellen war vermutlich die Decke einst so rechteckig wie der Boden des Zimmers.

    In Fig. 1 haben wir die Ecke (orange markierter Bereich), an der sich nun die Nische befindet, so herzustellen wie sie einst gewesen sein könnte. Somit hätte die Decke auch klare Achsen (rot markiert) und würde ein homogenes Bild ergeben.

    Auch in Fig. 2 ist ein klarer schwarzer Schatten zu erkennen, der darauf hindeudet, dass die Ofennische der Schlafstube erst nach der Decke angebracht wurde. Orange markiert sieht man an der rechten Seite ein muschelförmiges Ornament, welches links über der Ofennische auch ansatzweise zu erkennen ist. Dies deutet auch darauf hin, dass zuvor die Ofennischenecke genauso ausgebildet war wie die anderen Ecken des Zimmers. Unterstützt wird diese Aussage durch den markierten Bereich in Fig. 3.


    Fig. 4 stellt jedoch ein Problem dar, da es sich gegen die zuvor gestellten Aussagen richtet. In dieser Abbildung ist das Ornament der Muschel nicht zu sehen, jedoch vermuten wir, dass dieses zuvor trotzdem vorhanden war und durch den Brand vom 17. Juli 1986 oder sogar später abgebrochen ist. Stattdessen erkennt man auf dieser Abbildung (rot markiert) einen vollkommenen Kreis, welcher in der gezeichneten Abbildung Fig. 1 angebrochen ist.

    Somit kommen wir zum Entschluss, dass nach Bau der Ofennische noch ein Teil der Muschel und der komplette Kreis zu sehen ist. Außerdem vermuten wir, dass wenn die Ofennische nicht da wäre, die Decke zwei Achsen hätte und jede Ecke gleich aussehen würde.

     

    Bearbeitung und Rekonstruktion von:

    Dana Abu-Khurmah und Alschaima Abdalla

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    Fig. 1.png 935.16 KB
    Fig. 2.png 1.04 MB
    Fig. 3.png 688.85 KB
    Fig. 4.png 651.41 KB
    3D_Reconstruction_of_the_Ceiling.obj 22.36 MB